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Gedichte

Ich habe dich nie
in meinen Armen halten dürfen-
hab dich nie küssen dürfen. 
Nie konnte ich
über deine Haare streicheln-
Nie dein Lächeln sehen,
in deine Augen schauen.
Und obwohl ich
Dich nie kennen gelernt hab
lieb ich dich!!!!

Steh nicht weinend an meinem Grab

Steh nicht weinend an meinem Grab
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die weh´n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn du erwachst in der Morgenfrühe
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steh nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.

Mein Kind

Mein Kind - ich kenne dein Gesicht-
ohne je die Farbe deiner Augen gesehen zu haben.
Ich spüre noch immer deine Berührungen-
ohne das mich deine kleinen Hände je gestreichelt haben.
Ich sehe deinen kleinen Mund vor mir-
ohne das ich ihn je Mama sagen hörte.
Ich hielt dich in meinem Arm-
ohne dich je in den Schlaf gewiegt zu haben.
Ich habe dich geboren-
ohne dir Leben geschenkt zu haben.

Verfasser Melanie P.

Wer sagt,
es gibt sieben Weltwunder auf dieser Welt,
hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt.
Wer sagt Reichtum ist alles,
hat nie ein Kind lächeln gesehen.
Wer sagt,
diese Welt sei nicht mehr zu retten,
hat vergessen,
das Kinder Hoffnung bedeuten
.

Der kleine Prinz
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
so ist es dir, als leuchten tausend Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Und, wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

Wenn ihr noch schöne Gedichte oder sonstiges für mich habt,
dann schickt sie mir doch einfach per Mail oder schreibt sie in mein Gästebuch!
Ich würde mich sehr freuen darüber!!

Dies ist ein Gedicht von Kathi das mir sehr gut gefällt!!

Alle reden von werdenden Eltern,
keiner denkt an ein schlechtes Ende
und es kommt doch noch eine Wende.
Es werden Kinder geboren
und sie sind doch keine Eltern geworden.
So denken Menschen die es nicht kennen,
denn die, die das Kind geboren, werden sich Eltern nennen!
Eltern von einem Sternenkind,
manchmal den Namen nur für sich und den Wind.
Sie werden es nie aufwachsen sehen
oder wie sie die ersten Schritte gehen.
Nie hören was sie sagen
oder eine Umarmung wagen.
Nein das werden sie alles nicht!
Aber was sie können, ist es lieben bis in die Ewigkeit,
denn dazu braucht man keine Zeit.
Nicht auf Erden, sondern im Herzen werden sie leben
und so wird´s für die Eltern immer einen festen Platz geben.
Diese Liebe kann man nicht messen,
denn diese Kinder werden nie vergessen.
Sie haben gelebt, es waren Menschen, man kann sie nicht greifen
und das muss erst mal ein Außenstehender begreifen!

DIESES SCHÖNE GEDICHT HAT KATHI GESCHRIEBEN!!
Und es sagt aus was manche nicht Betroffenen denken und die
Antwort darauf von einer Mutter die ihr Kind nicht in den Arm halten darf!

Hier ist noch was was mir sehr am Herzen liegt!

Alkohol am Steuer: Tod einer Unschuldigen

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.
Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, wie du es vorhergesagt hattest.
Ich habe vor dem Fahren nicht getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich morkierten.
Ich weiss das es richtig war, Mami, und dass du immer recht hast.
Die Party geht langsam zuende, Mami, und alle fahren weg.
Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde:
aufgrund deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein.
Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Straße ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen Traf mich mit voller Wucht.
Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, derandere sei betrunken.
Und ich bin die jenige die dafür büßen muss.
Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm doch schnell.
wie konnte das passieren?
Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.
Ringsherum ist alles voller Blut, Mami, das meiste ist von mir.
Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.
Ich wollte dir nur sagen, Mami, ich schwöre es dir, ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die Anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.
Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami.
Der einzige Unterschied ist nur:
Er hat getrunken, und ich werde sterben.
Warum trinken die Menschen, Mami?
Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.
Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben.
Er guckt nur dumm.
Sag´meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami.
Und Papi soll tapfer sein.
Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.
Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren.
Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami würde ich noch leben.
Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mami.
Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.
Ich habe noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe:
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?

Anmerkung:
Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School im Umlauf, nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden. Unter dem Gedicht steht folgende Bitte:
JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN. GIB ES BITTE AN SOVIELE MENSCHEN WIE MÖGLICH WEITER. WIR WOLLEN VERSUCHEN, ES IN DER GANZEN WELT ZU VERBREITEN, DAMIT DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN, WORUM ES GEHT!!!

Sternenkinder

Sie werden von Gott mit aufhaltenden Händen empfangen, beschützt vor dem Bösen und dem Leid, als Engel wiedergeboren.

Nun wachen sie über ihre Eltern, dass ihnen nichts Böses geschieht und Leben in ihren Herzen als Menschen weiter. Sie geben ihnen den Lebensmut den sie nicht ausleben durften, weil das Schicksal es nicht wollte.

Auch noch so unfair dieses Urteil war, Gott ist nicht der Böse. Er kann das Schicksal und den Zufall nicht leiten und das Gute sowie das Böse nicht lenken.

Denkt immer daran. Das Leben eurer Kinder geht weiter in eurem Herzen, auch wenn manche sagen; "Vergesst es" hört nicht darauf, denn dann hat dieser Mensch noch keinen Geliebten verloren und kennt die Schmerzen nicht.

- VERGESSEN IST DER GRÖßTE FEHLER!

Allein

Allein- mit der Trauer und den Tränen,

die nie zu versiegen scheinen.

Allein- mit der Liebe zu dem Kind,

das nie Leben durfte.

Allein- mit der Angst verlassen zu werden,

von den Menschen die ich liebe.

Allein- kämpfend um die Erinnerung wach zu halten.

Allein- hoffend auf Verständnis der Menschen die mit dir leben.

Allein- mit der ohnmächtigen Macht und Wut auf das Schicksal.

Allein- betend, dass sich das Blatt doch noch einmal wendet.

Allein- mit den Vorwürfen und den Zweifeln am Selbst.

Allein- umgeben von Menschen und doch Allein.

Allein- mit der endlosen Leere in mir.

Allein- wartend auf eine Aufgabe, eine neue Herausforderung, die das Leben lebenswert macht.

Allein- trotz der Liebe und angebotenen Hilfe der Menschen, die mich lieben.

Allein- in dem tiefen, schwarzen Nichts, dass mich umgibt.

Allein- abwartend, das der umsägliche Schmerz nachlässt und den schönen Erinnerungen Platz lässt.

Allein- begleitet von liebenden Menschen, trotzdem allein im Leid.

Niemand kann helfen, nur lindern und versuchen zu verstehen, aber unser Schicksal und Leben müssen wir selber meistern- und zwar ALLEIN!

Leider weiss ich nicht wer diese schönen Gedichte alle gemacht hat! Wenn jemand weiss, von wem diese Gedichte sind, dann wäre ich über eine kuze Mail oder einen Eintrag in´s Gästebuch sehr dankbar!!

ANMERKUNG: Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School im Umlauf ( Es stand folgende Bitte darunter) Jemand hat sich die Mühe gemacht, dieses Gedicht zu schreiben. Gib es bitte an so viele Menschen wie möglich weiter. Wir wollen versuchen, es in der ganzen WELT zu verbreiten, damit die Menschen endlich begreifen, das es so nicht geht! Hier sind starke Nerven gefragt, verlesen könnte ich dieses hier nicht! Mir würde die Worte im Hals stecken-bleiben!!

WARUM PAPI?

Verängstigt, voller Scham und Angst sitz ich in der Ecke, mache mich ganz klein, mich darf doch keiner sehen. Drücke die Hand von meinem Zwillingsbruder ganz doll, zu doll, es tut ihm sicher weh. Doch er sagt nichts, lässt mich nicht los, lässt mich nicht allein. Er will mich beschützen, doch kann er es nicht, ist doch noch viel zu klein, grad erst vier und doch schon so ernst, so schweigsam, so traurig.

Er kann nix machen, ganauso wenig wie ich. Ich muss weinen, er sieht mich an, Nicht weinen! sagt er und doch laufen ihm selbst die Tränen übers Gesicht.

Kann nix machen, hilflos, machtlos, zu klein. Die Tür geht auf, er ist da, Papi ist zu Hause. Hab Angst! Drücke die Hand fester zu, darf das nicht zu doll, es tut ihm doch weh, lasse etwas locker. Bitte nicht, bitte, bitte nicht, geht es mir immer wieder durch den Kopf. Doch es ist sinnlos, es wird passieren, wieder passieren, so wie jeden Tag. Er ist da. Gleich kommt er! BITTE NICHT!!!

Doch er kommt. Hier seit ihr ja! er lächelt, ich hab Angst! Komm mein Engelchen, komm zu Papi! Hab solche Angst! Er hebt mich hoch, hebt mich einfach hoch, will das doch nicht. Lasse meinen Bruder nicht los, klammere mich an ihm fest. Bitte nicht loslassen, lass mich nicht allein. Er kann sie lesen, meine Gedanken, ich weiß es genau, und er lässt nicht los, seine kleine Hand umklammert meine ganz fest. Nicht loslassen! Doch Papa ist stärker er zerschlägt unsere Hände, ich will sie wieder greifen, lass mich nicht allein, bitte! Ich weine, schreie, will nicht! Er weint auch, guckt mir nach, uns nach, Papa und mir. Er zittert, er weint, er schreit meinen Namen.

Schreit Papa an! Was sagt er? Ich verstehe es nicht, ich höre seine Worte nicht, er bewegt doch seine Lippen, warum höre ich seine Worte nicht??? Was sagt er, will wissen was er sagt! Sehe ihn nicht mehr, die Tür geht zu, hinter mir, hinter uns. Bin ja auf Papas Arm.

Wir gehen ins Schlafzimmer, will nicht! BITTE! Hab Angst!

Er lächelt. Freut sich, es macht ihm Spaß. Nicht weinen, Engel sagt er. Bin doch jetzt bei dir, bin doch lieb zu dir, sei du auch lieb zu mir!

Kann nichts machen, kann mich nicht wehren. Er streichelt mich, will das nicht, nicht an diesen Stellen, warum streichelt er mich da? Nein! flüstere ich immer wieder.

Kann nix machen, bin doch so klein, zu klein. Muss lieb sein, sein Engel sein, hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi! Er küsst mich, überall, will das nicht, nicht an diesen Stellen. Weine, sie tun weh, die Tränen, sie brennen wie Feuer. Warum da? Warum an diesen Stellen? Muss ihn auch küssen, warum? Will das nicht! Muss ihn küssen, überall!

Komm sei mein Engelchen, sei lieb zu Papi! Will lieb sein, will sein Engel sein, hab ihn doch lieb, er hat mich doch auch lieb, oder!?! Ja, ist doch mein Papi. Jetzt legt er sich auf mich, er ist schwer, so schwer. Er wiegt so viel, kriege keine Luft. Gleich passiert es wieder, gleich tut es weh, nein, will das nicht.

Es tut so weh. Es macht ihm Spaß, er mag es, es gefällt ihm. Er küsst mich, immer wieder. Auf und ab, wie bei Hoppe-Hoppe Reiter. Ich mochte dieses Spiel, früher, als er das noch nicht machte, ja da mochte ich es. Jetzt nicht mehr, jetzt hasse ich dieses Spiel, mag es nicht mehr spielen auch nicht im Kindergarten. Er macht komische Geräusche, es tut so weh. Es wird immer doller, immer schneller. Bald ist es vorbei. Wo ist Danny? Will zu meinem Bruder. DANNY!

Schreie im Gedanken, er hört es, ich weiß es genau, kann seine Gedanken lesen. Was ist nur los?

Sehe mich, nein uns Papi und mich, von oben. Es sieht komisch aus. Es passt nicht zusammen. Er ist viel zu groß, ich bin zu klein, es passt nicht zusammen. Er macht komische Bewegungen. Seine Augen, er sieht glücklich aus.

Will tot sein, so wie Putzi unser Wellensittich, der schläft jetzt auch, für immer. Will auch schlafen, für immer, nie wieder aufwachen, tot sein. Aber er ist glücklich, er ist froh. Papa macht es Spaß, muss lieb sein! Und dann, dann stöhnt er ganz laut. Es ist vorbei. Es tut so weh! Er gibt mir noch einen Kuss. Warst ein lieber Engel, der liebste Engel den es gibt! flüstert er mir zu. Es tut so weh. Es blutet, ich blute!

Warum? Was ist passiert? Verstehe es nicht! Warum??? Ich mag es nicht, will das doch nicht. Hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi! Es ist normal, hat er gesagt, immer wieder, es ist normal. Glaube ihm, er ist ja groß, ist erwachsen. Erwachsene haben immer Recht, bin doch nur ein Kind. Hab Miriam im Kindergarten gefragt, sie hat gesagt, ihr Papa macht es auch mit ihr. Aber es tut so weh, es blutet. Frage mich immer wieder, warum?

Wo ist Mama, warum macht sie nichts dagegen? Sie weiß es doch! Sie hat uns doch gesehen, als er, als wir! Beim letzten mal. Sie hat nichts gemacht, nur geguckt. Nichts gesagt, stand nur an der Tür. Er hat sie angeschrieen, warum schreit mein Papa meine Mama an? Dann ist sie gegangen, hat nichts gesagt, nie. Kein Wort, nur, das ich nichts sagen darf, Niemanden, niemals! Es ist normal, hat sie gesagt. Muss das glauben, will ja lieb sein, ein Engel sein! Laufe zu Danny, er hält mich fest! Hast du Aua? fragen seine Gedanken, ich muss weinen! Er hat auch Aua! Er spürt das Selbe wie ich, jedes mal. Spürt immer wenn ich Aua habe, genauso doll wie ich. Er nimmt mich in seine Arme, seine kleinen Arme, sind doch noch so klein, so schlafen wir ein, Arm in Arm in der Ecke, ganz allein, wo ist Mami?

Frage mich immer und immer wieder Papi, warum? Hab dich doch so lieb, will doch dein Engel sein, Papi warum? WARUM? Will tot sein, wie Putzi, für immer schlafen, wie Putzi, tot sein. Warum, warum nur? Warum...???

 

 

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